2025.04.12 WoMo April-Juni in D-DK-S

Hier findest du die Angaben unserer Reise vom 12. April bis 23. Juni 2025 mit dem Lofti Wohnmobil durch Deutschland (D) – Dänemark (DK) – Schweden (S).
Nun ist ungeplanter Weise noch der Süden von Norwegen (N) dazugekommen. Das kalte und schlechte Wetter im Norden von Schweden, hat uns wieder südlicher getrieben.

An den Google-Karten „Gelände“ siehst du unsere zurückgelegte Fahrtstrecke und an den Google-Karten „Satellit“ siehst du unseren benutzten Übernachtungsplatz (roter Kreis) auf dem jeweiligen Stellplatz / Campingplatz.

12.04.2025 bis 13.04.2025
01 – Wohnmobil-Park Waldshut, Badener Str. 10, 79761 Waldshut-Tiengen (D)

Samstag, 12.04.2025
Es hatte ziemlich viel Verkehr. Anita bekam nach etwa einer Stunde Fahrt Bauchschmerzen. Bei der Ankunft in Waldshut-Tiengen ging es Anita nicht gut. Sie musste erbrechen und hatte starken Durchfall.
Den Znacht lässt sie ausfallen, den nicht mal das Cola oder Wasser blieb ihr. Dabei wollte sie ja ganz gemütlich, mit Erwin zum Tibeter, Znacht essen.
Erwin geht noch auf eine kleine Velotour, Anita liegt im Bett. Nachtessen gibt’s nur für Erwin. Dazu muss er es selbst machen, dabei hätte Anita mit ihm doch als Reiseeinstieg auswärts essen gehen wollen. Hat wohl nicht sein sollen.
Anita steht nur noch auf zum Zähneputzen und waschen, ansonsten liegt sie im Bett, schläft Nachts aber nicht gut.

13.04.2025 bis 14.04.2025
02 – WellMobilPark Bad Schönborn, Kraichgaustraße 16, 76669 Bad Schönborn (D)

Sonntag, 13.04.2025
Anita schläft schlecht, doch es geht ihr etwas besser. Erwin wollte noch einen Tag warten, doch Anita möchte weiter. Also fahren wir weiter.
Die Fahrt verläuft ruhig, doch Anita trinkt nur etwas Wasser. In Bad Schönborn geht’s auf den Stellplatz.
Nach dem Aufstellen machen wir mit dem Bike eine Dorf-Tour. Anita ist aber immer noch nicht so richtig fit.
Deshalb legt sie sich danach nochmals etwa hin. Schlussendlich gehen wir im Therme-Restaurant essen, doch Anita hat nicht grossen Hunger. Erwin hilft ihr beim bestellten Essen, damit nicht viel stehen bleibt.
Früh geht’s ins Bett und diese Nacht schläft auch Anita, es ist jedoch ziemlich kühl und wir heizen unser Wohnmobil.

14.04.2025 bis 17.04.2025
03 – KNAUS Campingpark Koblenz/Rhein-Mosel, Schartwiesenweg 6, 56070 Koblenz (D)

Montag, 14.04.2025
Das Wetter ist leider nicht so toll und ziemlich kühl. Dies soll die nächsten Tag auch so bleiben. Somit entschlossen wir uns zur Weiterfahrt nach Koblenz.
Unterwegs hatte es zum Teil viel Verkehr. In Koblenz hatten wir grosse Probleme unser Ziel zu finden, da eine Strasse gesperrt war und zusätzlich eine Umleitung signalisiert war. Unser Camper Navi war total überfordert und auch Google Maps hatte seine Probleme. Natürlich fuhren wir zuerst falsch und mussten so eine Ehrenrunde drehen.
Schlussendlich fanden wir den Camping und bekamen einen Platz an vorderster Front mit Sicht auf den Rhein. Hier bleiben wir mindestens 2 Nächte, dachten wir.
Doch aus 2 wurden dann 3. Das Wetter war aber nicht so toll und wir waren froh, hatten wir auf dem Camping Internet, denn so konnten wir am PC sein.
Nachtessen gab es im vietnamesischen Restaurant „Vi Vu“. War sehr fein.
Anita hat sogar noch TV geschaut über Swisscom TV. Dazu telefonierten wir öfters mit Pascal und Kaja, da es wieder mal Probleme gab mit den vereinbarten Zeiten, der Übergabe.

Dienstag, 15.04.2025
Heute wollten wir etwas die Stadt unsicher machen. Die Altstadt ist sehr schön, doch die Stadt selber gefiel uns nicht so gut. Es wird auch überall gebaut, zum Teil sehr modern. Dies finden wir schade, den es passt so nicht mehr richtig ins Bild.
Leider begann es dann am späteren Nachmittag zu regnen, so dass wir uns auf den Weg zum Camping machten. Bevor wir mit den Fahrrädern zurück zum Camper fuhren, assen wir beim Takeaway noch gebratene Chinesische Nudeln.
Im Camper «unterhielt» sich jeder mit dem Computer, da das Internet hier doch sehr gut war. Natürlich war unser Heizöfeli wieder auf Vollbetrieb, damit wir es kuschelig warm hatten.

Mittwoch, 16.04.2025
Heute machten wir nochmals die Stadt unsicher, doch es war einfach zu kalt und regnete auch immer mal wieder. Bevor wir am Nachmittag mit den Fahrrädern zurück zum Camper fuhren, mussten wir noch einkaufen nebenan. Dort stand ein Hähnchengrill-Wagen, sodass wir später ein halbes „Güggeli“ kauften. Mhhh war lecker.
Abends zeigte sich noch etwas die Sonne. Doch die kühlen Temperaturen blieben. Morgen geht’s weiter zu Christel und Paul.

17.04.2025 bis 20.04.2025
04 – Vinkrath, 47929 Grefrath (D)

Donnerstag, 17.04.2025
Heute schien am Morgen die Sonne, super wir müssen ja heute weiterfahren nach Grefrath. Unterwegs kauften wir noch Blumen für Christel und ein Geschenk für Felix, das Grosskind, das im Mai 3 Jahre alt wird.
Um 15.30 Uhr waren wir in Grefrath bei ihnen. Mit Kaffee und Kuchen wurden wir begrüsst und es wurde fleissig «gequatscht».
Um 18 Uhr fuhren wir mit ihnen Beiden in ein Restaurant, wo sie mit den ehemaligen Kegelfreunden abgemacht hatten. Gekegelt wird nicht mehr, doch man trifft sich 1x im Monat zum Essen. Das Essen war lecker, denn sie wussten auch nicht wie es schmeckt, da es einen neuen österreichischen Wirt gab. Unserer Meinung nach, darf er bleiben!😋

Freitag, 18.04.2025 (Feiertag Karfreitag)
Heute war das Wetter leider grau und es regnete. So sassen wir ziemlich lange am feinen und reichhaltigen Frühstück bei Christel / Paul mit Plaudern.
Am Nachmittag als die Sonne etwas rauskam, machten Paul, Erwin und Anita noch einen Spaziergang zum kleinen Flughafen.
Christel blieb zu Hause, da sie mit ihrem schmerzenden Knie nicht so lange gehen kann und sie auch auf die Operation im Mai warten muss.
Zum Nachtessen gabs Gegrilltes mit vielen Salaten, war sehr lecker.

Samstag, 19.04.2025
Heute Morgen war es wieder trocken und die Sonne schien leicht. Auch heute gab es wieder feines und reichhaltiges Frühstück.
Wir fuhren zuerst nach Venlo NL Kaffee kaufen, dieser ist dort viel billiger. Anschliessend noch zum Kühne Fabrikverkauf, wo es Salat- und Grillsaucen, sowie auch eingelegtes Saures gibt.
Durch das schlechte Wetter in den letzten Tagen und die Probleme mit dem Knie, konnte Christel die Gartenarbeiten und den Vorplatz jäten nicht mehr erledigen. Da es so schönes Wetter war, machten wir uns alle Vier an die Arbeit und so war alles schnell erledigt. Christel und Paul hatten Riesen-Freude und wir waren auch glücklich, denn diese Arbeiten wären nicht gut gewesen für Christel’s Knie.
Anita und Christel sassen später noch bei herrlicher Sonne im Garten. Die zwei Männer schauten Fussball.
Abends fuhren wir zum Chinesen Büffet essen, wieder nur einfach lecker.

20.04.2025 bis 22.04.2025
05 – Langst-Kierst, 40668 Meerbusch (D)

Sonntag, 20.04.2025 (Feiertag Ostersonntag)
Nach einem weiteren feinen und reichhaltiges Frühstück bei Christel / Paul, fuhren wir weiter. Wir hatten ja mit May abgemacht. Das Wetter war nicht so toll . Wir fuhren um ca. 11 Uhr in Grefrath ab und kamen sogar bei trockenem Wetter in Meerbusch an.
Wir fanden das Haus jedoch nicht und telefonierten May, als wir in der genannten Strasse waren. May hat uns dann telefonisch super dahin gelotst.
Wir durften auf dem Parkplatz vor seinem Haus / Nachbars-Häusern stehen, einem Innenhof ähnlich. Wir bekamen Strom vom Haus und schon gabs feinen Kaffee und Kuchen im Haus von May. Uhhh diese Kalorien😲
Später fuhren wir mit den Velo’s noch umher und May zeigte uns die Rheinfähre und die Umgebung.
Abends fuhren wir zum Chinesen Büffet. Moritz, sein jüngerer Sohn, kam auch dahin. War auch hier lecker und Chinesisch essen wir ja eh immer gerne.

Montag, 21.04.2025 (Feiertag Ostermontag)
Wir schliefen sehr gut und das Quartier ist wirklich ruhig.
Nach einem feinen und ausgiebigen Frühstück bei May fuhren wir mit den Bike’s dem Rhein entlang und über die Brücke nach Düsseldorf.
Dort spazierten wir etwas herum und tranken am Rhein etwas, mit Sicht auf die Schiffe. Danach fuhren wir zurück bis nach Kaiserwerth, wo wir mit der Rheinfähre übersetzten. Anschliessen fuhren wir zurück nach Meerbusch zum Haus von May.
Nun wollte uns May noch die Skihalle in Neuss zeigen. War noch ein Erlebnis, jedoch viele Leute hatte es nicht. Früher haben hier May’s Söhne Skifahren gelernt.

22.04.2025 bis 23.04.2025
06 – Reisemobil Stellplatz – Am Kuhhirten – Bremen, Kuhhirtenweg, 28201 Bremen (D)

Dienstag, 22.04.2025
Abfahrt und Verabschiedung von May, wieder nach einem leckeren Frühstück um ca. 10.15 Uhr.
Wir sehen ihn dann im September vor der Theaterreise Churwalden. Er kommt dafür extra zwei Wochen in die Schweiz und wohnt dann bei seinem Schulfreund.
Die ersten 1.5 Stunden hatte es sehr viel Verkehr. Grosse Staus hatten wir zum Glück nicht, nur auf der Gegenfahrbahn😱 standen sie etliche Male in langen Kolonen.
Unser Ziel der Stellplatz in Bremen, wo wir letztes Jahr schon übernachteten. Wir nahmen den gleichen Platz wie im Jahr 2024. Es war jedoch sehr kalt und man wusste nie, wann es zu regnen beginnt.
Deshalb entschlossen wir uns für Pizza gleich beim Ruderclub Bremen, die auch sehr fein war. Die Fahrräder wollten wir nicht rausnehmen und kochen wollen wir auch nicht.

23.04.2025 bis 25.04.2025
07 – Reisemobilstellplatz Heiligenhafen, Eichholzweg 24, 23774 Heiligenhafen (D)

Mittwoch, 23.04.2025
Erst kurz vor 11Uhr fuhren wir weiter. Die Morgenstunden sind immer sehr kalt und so lassen wir uns etwas Zeit, wir sind ja pensioniert.
Unser nächstes Ziel Stellplatz in Heiligenhafen, kurz vor der Insel Fehmarn.
Unterwegs mussten wir noch Gross-Einkauf machen. Wein, verschiedene Lebensmittel und natürlich Süsses, den in Dänemark und Schweden sind diese teurer.
Eigentlich wollten wir zuerst nur eine Nacht bleiben, doch es gefiel uns sehr gut, sodass wir noch eine zweite Nacht dazu buchten. Unsere Aussicht vom Camper auf dem Platz, einfach herrlich. Sooo schön können Ferien sein.
Jedoch war es auch hier sehr kalt, dies merkten wir auch in der Nacht.

Donnerstag, 24.04.2025
Am Morgen war es noch sehr frisch, sodass wir noch etwas im Camper blieben, bis wir mit den Velos eine Rundtour (siehe google Karte unten) starteten.
Es wurde immer etwas wärmer, wobei mehr als 15 Grad wurde es trotz Sonne nicht. Am Nachmittag war der Wind nicht mehr so stark und somit doch ziemlich angenehm.
Heiligenhafen ist wirklich noch schön, doch im Juli/August möchten wir echt nicht da sein. Die vielen Ferienwohnungssiedlungen, dazu die Hotels, Campingplätze und die Stellplätze. Nein nicht unseres.
Morgen geht’s nun weiter nach Dänemark und dann Schweden.

25.04.2025 bis 26.04.2025
08 – Nysted Strand Camping, Skansevej 38, 4880 Nysted (DK)

Freitag, 25.04.2025
Heute also verlassen wir Deutschland und fahren nach Dänemark.
Die Fahrt bis zur Fähre verlief ohne Probleme, wobei es auf der Brücke nach Fehmarn Baustellen hatte. Gemäss Internet soll ein Tunnel zwischen Puttgarden und Rødby im Bau sein für die Zukunft. Somit müsste man dann nicht mehr auf die Fähre.
Wir kauften ein Kombi-Ticket für die Fähre Puttgarden-Rødby und die Öresund-Brücke nach Schweden für 299 Euro.
Kurz nach der Überfahrt, die Anita gut überstanden hat, steuerten wir den Camping Nysted an. Eigentlich wollten wir am Hafen auf den Stellplatz. Dort war alles abgesperrt und eine Baustelle. So entschlossen wir uns für den Camping im Ort.
Da der Ort klein war machten wir einen grösseren Spaziergang am Wasser entlang und liessen die Velos in der Camper-Garage. Wir konnten sogar 2 Stunden draussen sitzen, ohne zu frieren.👏👏
Gekocht wurde im Camper.

26.04.2025 bis 27.04.2025
09 – Toreby Sejlklub, Dæmningen 2, 4800 Nykøbing Falster (DK)

Samstag, 26.04.2025
Eigentlich wollten wir heute etwas früher weiter, doch es gab mal wieder Probleme bei der Übergabe von F.🥶
So fuhren wir erst kurz vor Mittag ab, doch wir hatten ja nicht eine lange Fahrt vor uns.
In Nykobing Falster fanden wir einen super schönen Stellplatz gleich im Hafen.
Wir standen die ganze Zeit alleine da, ob’s echt an uns lag? 🤷‍♀️
Nach einem Espresso fuhren wir in den Ort, wo wir noch ein Eis assen.
Apero gabs vor dem Camper wo es schon recht warm war.
Nachtessen dann aber drinnen. Später telefonierten wir noch mit Pascal, um nachzufragen, wie die Rückgabe von F. war.

27.04.2025 bis 28.04.2025
10 – Wohnmobilstellplatz, Havneplads 3, 4850 Stubbekøbing (DK)

Sonntag, 27.04.2025
Unser nächstes Ziel Stubbekobing. Auch hier fanden wir einen schönen Stellplatz gleich am Hafen. Leider hatten wir die Info-Tafel falsch verstanden und gleich unseren Platz per Ticket-Automat gebucht. Als das Ticket rauskam, staunten wir nicht schlecht, für knapp 2 Stunden parkieren soviel? Hää… wir meinten, man müsse bis um 13 Uhr jeweils wegfahren am Morgen, doch es hiess man könne erst ab 13 Uhr neu bezahlen. Super… nun gut, es steht ja auf dem Ticket drauf und jeder Mensch denkt es wurde falsch gebucht. Einziges Problem, der erhaltene Code fürs Sanitärgebäude war nach 13 Uhr nicht mehr gültig. Ohh, ein netter Herr spazierte mit seiner Frau an unserem Platz vorbei und meinte „könnten sie ihrem Nachbar sagen, der Strom sei dabei, er könne einfach einstecken“. Natürlich, dies haben wir ja auch so gemacht. Diesem erklärten wir dann unser Fehler und er lächelte und meinte „passiert öfters, ich gebe ihnen gleich einen Code.“ Er schrieb uns den auf den Zettel und Alles war gut. Hier sind also Touristen willkommen.
Der Ort hier ist auch eher klein, aber schön am Wasser. Natürlich erkundeten wir den Ort auch hier mit den Velos, man kommt so einfach weiter🤫.
Im Netto (hier haben Geschäfte auch am Sonntag offen), kauften wir noch etwas Süsses zum Espresso.
Den Rest vom Nachmittag verbrachten wir vor dem Camper mit Sonne geniessen, da es mal nicht so stark windete.

28.04.2025 bis 29.04.2025
11 – Vallensbæk Havn, Vallensbæk Havnevej, 2665 Vallensbæk Strand (DK)

Montag, 28.04.2025
Heute wollten wir etwas früher weiter, doch wir telefonierten noch fast eine Stunde mit Pascal und Kaja, wegen dem vergangenen Samstag.
Na ja, und dann war unser Stellplatz-Glück uns leider nicht gnädig. Aus „aller guter Dinge sind 3“, wurden 4. Der 1. Platz gefiel uns nicht, aus dem 2. hat man ein Restaurant gemacht, der 3. war auch nicht unserer Vorstellung, dafür klappte es beim 4 Platz. Etwas ausserhalb aber wirklich schön, Vallensbaek Havn. Dieser war sehr schön in einem Segel- und Motorboot-Hafen mit Aussicht zum Wasser und ruhig.
Ja und es gab sogar noch Softeis ganz in der Nähe. Mhhhh. aber die Preise sind so wie in der Schweiz.😢
Nach dem Eis und unserem Espresso fuhren wir mit dem Rad ca. 15 km am Wasser entlang. Im Lidl wurden noch Ravioli gekauft für unseren Znacht.
Heute Abend hat Erwin noch „Online Yoga mit Denise“ aus Brasilien und Anita liest an ihrem Buch weiter.
Morgen geht’s weiter nach Schweden.

29.04.2025 bis 30.04.2025
12 – Campground Simrishamn, 272 31 Simrishamn (S)

Dienstag, 29.04.2025
Heute begann unser Tag auch nicht ganz nach unserem Wunsch. Wir hatten vorne rechts etwas wenig Luft. Dies wurde für uns ein Spiesrutenlauf. Bei der 1. Tankstelle ging die Luftanlage nicht. Die 2. funktionierte, doch da ging zu wenig rein. Bei der 3. ging wieder Luft raus, da sie auch nicht richtig funktionierte. Danach probierte Erwin noch den Kompressor, der zum Camper geliefert wurde. Doch dieser bringt nur 5.1 anstelle von 5.5 Bar Druck. Bei der 4. konnten wir wieder etwas reinmachen, aber nur bis 5.4 und wir hätten doch 5.5 Bar Druck haben müssen. Die 5. war auch zu schwach und so liessen wir es dann. Dies hat uns viel Zeit und auch viele Nerven gekostet.
Nun aber über die Öresund-Brücke nach Schweden, die wir ohne Ticket Kauf überfahren konnten, da wir in Puttgarden schon ein Kombi-Ticket für die Fähre Puttgarden-Rødby nach Dänemark und die Öresund-Brücke nach Schweden für 299 Euro gekauft hatten.
Unser Ziel war Ystad. Anita wollte diesen Ort unbedingt sehen, da viele im Internet meinten, es sei so schön und es hat auch einen Stellplatz am Hafen. Diesen fanden wir auch, doch bis Mitte Mai wird dieser für Schiffe im Winterlager benutzt, super!
In der Nähe der Fähre nach Polen fanden wir einen Parkplatz. OK, Velos raus und mal wenigstens den Ort anschauen. Gut hat Anita die Easy-App in der Schweiz runtergeladen und auch mit Kreditkarte bestückt, so konnten wir wenigstens parkieren. Der Ort lohnt sich unserer Meinung echt nicht, er hatte für uns einfach keinen Charme.
Nach der Besichtigung entschlossen wir uns, weiterzufahren nach Simrishamns. Dort sollte es auch einen Hafen-Stellplatz geben. Gute Wahl, gleich am Hafen und es stand erst ein Camper dort. Am Abend waren es dann mit uns zusammen Vier. Die Aussicht super. Vor dem Abendessen fuhren wir mit den Velos noch in den Ort. Dieser gefiel uns sehr gut, klein mit viel Charme.

30.04.2025 bis 02.05.2025
13 – Handelshafen, Östra Hamngatan, 371 32 Karlskrona (S)

Mittwoch, 30.04.2025
Heute Morgen mussten wir etwas schneller machen, denn wir hatten doch eine grössere Strecke vor uns.
Hier in Schweden werden 300 km doch schnell mal zu einer halben Tagesreise.
Unser Ziel heute Karlskrona, eine doch eher grössere Stadt. Wir fanden den Stellplatz schnell, mitten in der Stadt und doch am Wasser. Wobei es doch eher ein Parkplatz war. Die Parzellen aber eher gross, so dass man am Nachbar nicht gerade in den Teller schauen konnte.
Wir parkierten zuerst in der 1. Reihe, doch schnell kam der Stellplatz-Chef und meinte, sorry diese Plätze sind schon reserviert. Anscheinend hätte man zuerst auf dem Internet schauen sollen, was noch frei ist, doch die Schweizer-Touris verstanden die Info-Tafel nicht so recht. Sehr freundlich, erklärte er uns dann was noch frei sei. Schlussendlich konnten wir den Platz B7 belegen in der zweiten Reihe.
Schnell die Velos raus und mal die Gegend etwas erkunden. Die Stadt ist modern und doch noch der alte charmante Charme. Uns gefiel es sehr gut. Dazu waren die Strassen sehr gut mit Velowege bestückt, so machte Fahrrad fahren richtig Spass.

Donnerstag, 01.05.2025
Heute Morgen kamen wir nicht so richtig in Gang, doch es war auch lange noch ziemlich kalt draussen.
Unser Elektro-Öfeli musste in der Nacht viel arbeiten, ja wir könnten auch mit Gas heizen, doch das brauchen wir später sicher noch und hier ist Strom im Stellplatzpreis dabei. Gemäss Anzeige soll es in der Nacht nur 3 Grad gewesen sein.
Um 11 Uhr schafften wir es auch aufs Velo, doch mit dicker Jacke, den das Thermometer zeigte nur 12 Grad und wurde auch nicht mehr. Dazu auch noch der starke Wind. Viele Schweden Camper sassen draussen in kurzen Hosen. Brrr, wir sind wohl «Gfröhrlinge».
Heute fuhren wir auf die andere Seite des Ortes. Hier gabs eine Ecke mit sehr schönen rustikalen Häusern. Man hätte denken können, man sei in den Bergen.
Am späteren Nachmittag verkrochen wir uns in den Camper. Erwin arbeitete an der Homepage und Anita las im E-Book Reader „Tolino“.
Morgen geht’s weiter.

(Die Mobil Internetverbindung ist auf diesem Stellplatz nicht gut. Morgens und Abends, wenn viele Personen die Mobil Internetverbindung brauchen, bricht der Upload auf 0 zusammen. Vermutlich ist in der Nähe nur eine Mobilantenne vorhanden.)

02.05.2025 bis 03.05.2025
14 – Kapelludden Camping, Sandgatan 27, 387 31 Borgholm (S)

Freitag, 02.05.2025
Heute wurden wir um 6 Uhr durch starke Regentropfen geweckt. Erwin stand auf, Anita las noch etwas im Bett. Um 7 Uhr hörte der Regen auf doch das Wetter wollte nicht so recht.
Wir machten Frühstück, damit wir nach dem Essen weiterfahren können. Unser heutiges Ziel ist Borgholm auf der Öland-Insel.
Wir kamen gut durch, doch die Sonne war ziemlich zaghaft und der Wind sehr heftig.
Der Stellplatz gefiel uns nicht und so fuhren wir zum Camping. Dort buchten wir einen Stellplatz mal nicht am Wasser, den es windete sehr stark und vorne am Wasser ist es immer noch schlimmer.
Danach fuhren wir in den Ort Borgholm. Der ist ziemlich klein, aber sehr touristisch. Eigentlich nicht so unseres. Natürlich fuhren wir noch zur Burgruine. Die aber doch ziemlich alt ist. Der Eintritt auch echt touristisch (man nimmt es von den Touris) und das meiste wäre draussen gewesen. Da es aber so stark windete, entschlossen wir uns für dein Heimweg zum WoMo. Die Sonne schien, aber es windete enorm, so dass unser armer „Lofti“ ab und zu echt ins Wanken kam.
Die Insel Öland mag für einige Leute sehr schön sein, doch uns gefällt das Festland besser. So fahren wir morgen wieder zurück nach Kalmar und dann weiter Richtung Norden.

03.05.2025 bis 05.05.2025
15 – Skeppsdockans Vandrarhem, Dockan 1, 614 92 Söderköping (S)

Samstag, 03.05.2025
Heute Morgen fuhren wir also wieder weg von der Insel Öland. Irgendwie ist es nicht unsere Insel.
Wir hatten uns für einen Stellplatz auf dem Camping in Söderköping gleich am Göta-Kanal entschlossen. Dies sind 275 km, die hier in Schweden nicht mal so schnell gefahren sind, auch wenn es eine Autostrasse ist. Hier gilt höchstens Tempo 110, 100 oder sogar nur 90. Nach Kalmar fuhr Anita auch mal 100 km und davon sicher 5 km nur mit 30 km/h, weil eine Baustelle war und Tempo 30. Viele Schweden haben sie dann einfach überholt, wenn nichts kam. Vielleicht sind diese 30 km/h nur für Touristen🤔
Das Wetter heute ziemlich bewölkt, doch Regen gab es keinen. So muss Erwin leider morgen wieder alle Insekten und Co von der Front und der Scheibe weg putzen.
Diese „Viecher“ sind schlimm und jeden Abend sieht unser Auto aus, als wären wir durch ein Insekten-Schwarm gefahren.
Der Camping ist sehr schön, etwas ausserhalb von Söderköping gleich am Kanal. Wir werden wahrscheinlich aber kein Schiff sehen, da es noch fast keine Schiffe unterwegs hat, ist einfach noch nicht Saison. Viele fahren erst Mitte / Ende Mai. Auch viele Sehenswürdigkeiten öffnen erst dann.
Überhaupt sind wir auf fast allen Stellplätzen die einzigen Ausländer, sonst nur Schweden. Ausser in Dänemark, da gabs auch ein paar Deutsche Fahrzeuge.

Sonntag, 04.05.2025
Text…

05.05.2025 bis 07.05.2025
16 – Fyrishov Stugby & Camping, Idrottsgatan 2, 753 33 Uppsala (S)

Montag, 05.05.2025
Wir fuhren heute weiter, obwohl das Wetter etwas besser war, doch es war uns einfach zu windig und trotz Sonne zu kalt für eine Velotour.
Die letzte Nacht war es zum ersten Mal nur 0 Grad und unser Heizöfeli war voll in Betrieb, damit wir ungefähr 15 Grad hatten im Camper.
Unser nächstes Ziel Uppsala, die 4. grösste Stadt in Schweden. Sie ist auch als Studentenstadt bekannt. Hier suchten wir einen Camping auf, der in der Stadt gelegen ist. Nach einem kurzen Schwatz in der Rezeption mit einem Ehepaar aus dem Kanton AG und einem Espresso im WoMo setzten wir uns aufs Rad. Der Wind aber sehr heftig und kühl, sodass wir Handschuhe und Erwin eine Mütze anziehen mussten. Gut hatten wir alles dabei.
Die Stadt ist nicht ganz risikolos mit dem Velo zu fahren, hier kennt niemand Gesetze und Tafeln, da loben wir uns Fahrrad fahren in Kopenhagen bei Hauptverkehrszeit.🙌
Da unser Wein-Lager nicht mehr so gross war und man hier in Schweden nur in speziellen Geschäften „System Bolaget“ Alkohol bekommt, kauften wir hier noch ein. Was uns sehr überraschte, hier gibt es Wein in PET-Flaschen. Sehen von aussen genau gleich aus, sind aber viel leichter. Natürlich konnten wir nicht widerstehen und kauften eine Flasche. Im Camper probierten wir diese gleich aus, wäre doch schön etwas weniger Gewicht für 3.5t Camper.🤔
Trotz Plastikdeckel und PET-Flasche schmeckte uns der Wein echt gut. Wir waren wirklich skeptisch, da er 14% Alkohol haben sollte. Doch unser Test hat sich bewährt. Sind wir mal gespannt, ab wann es dann nur noch PET-Wein gibt.
Diese Nacht war es nur noch 3 Grad.

Dienstag, 06.05.2025
Heute wurde die Stadt Uppsala weiter besichtig. Wir fuhren kreuz und quer durch die Stadt. Zuerst fuhren wir nochmals zum Dom. Diesen besichtigten wir auch innen. Ja und er gefiel uns sehr gut. Eine schöne Mischung aus Prunk, jedoch nicht Zuviel. Danach führte uns die Velofahrt weiter zum Schloss, dass aber auch erst Mitte Mai öffnet. Schlussendlich wollten wir in den Botanischen Garten. Dieser war für uns die Enttäuschung, den es blüht noch fast nichts. Hier ist die Natur noch nicht so weit. Es blühen erst Narzissen, die Tulpen sind noch geschlossen und auch viele Sträucher bekommen erst langsam grüne Blätter. Wir sind wohl noch etwas zu früh.
Danach suchten wir eine Konditorei auf, die gemäss Internet sehr lecker sein sollte. Wir wurden nicht enttäuscht.
Schlussendlich fuhren wir wieder zum Camper, wo es abends

Pizza im Backofen gab.
Morgen fahren wir weiter Richtung Norden.

Hier nun noch zur Abrundung von der Stadt Uppsala in Schweden, der Schlagerhit aus dem Jahr 1969, gesungen von Kirsti Sparboe.

Zum Anhören auf „Pfeilsymbol“ klicken. (Kirsti Sparboe aus dem Jahr 1969)

07.05.2025 bis 08.05.2025
17 – First Camp Fläsian – Sundsvall, Norrstigen 15, 854 68 Sundsvall (S)

Mittwoch, 07.05.2025
Heute soll unser Ziel Sundsvall sein. Wir kamen auf der E4 gut voran und auch Anita fuhr wieder 100 km. Auf dieser Strecke hatte es doch noch oft LKWs. Die Autostrassen sind hier nur ab und zu 2-spurig. Der Verkehr aber auch nicht stark. Auf einem Camping 5 km vor Sundsvall übernachteten wir. Nach unserem Espresso fuhren wir mit den Velos nach Sundsvall. Über die Landstrasse rein und über die grosse Brücke zurück zum Camper. Im Lidl kauften wir noch Frischbackbrötchen für den Zmorge und ein paar Lebensmittel. Morgen fahren wir weiter.

08.05.2025 bis 09.05.2025
18 – First Camp Umeå, Nydalasjön 2, 906 52 Umeå (S)

Donnerstag, 08.05.2025
Heute fuhren wir etwas früher los, denn wir hatten uns entschlossen vielleicht bis ans Nordkapp von Norwegen zu fahren. Da dies aber von hier noch 1350 km sind, wollten wir mal wieder etwas Strecke machen. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“
Wobei, wenn wir heute das Wetter studieren, müssten wir nicht in den Norden, da es im Moment dort sehr starker Nebel und leichten Schneefall hat. Wir schauen doch aber einfach weiterhin auf die Wetter App und die Webcam vom Nordkapp.
Bei leichtem Regen fuhren wir in Sundsvall los. Leider begleitete dieser uns immer mal wieder. Unser Weg führte uns über mehrere kleinere Brücken, aber natürlich als erstes über die Högakusten Brücke.
Hier in der Gegend gab es ab und zu sogar noch ein Wegweiser zu einem Skilift, wobei wir uns nie getrauen würden zu sagen, „Wir fahren auf den Berg“.
Als wir auf dem First Camp in Umeå ankamen, hatte es sogar noch zwei Schneefelder auf dem Campingplatz.

09.05.2025 bis 12.05.2025
19 – Södra Hamn Ställplats, Småbåtsgatan 10, 972 35 Luleå (S)

Freitag, 09.05.2025
Unser heutiges Ziel Luleå , Stellplatz am Hafen.
Eher früh für unsere Verhältnisse fuhren wir ab. Anita übernahm kurz danach schon das Steuer. So langsam hat sie etwas Sicherheit und hier auf den Strassen hat es auch nicht so viel Verkehr.
Unterwegs telefonierten wir mal wieder mit Pascal und Kaja, da es wieder Stress mit dem «wann und wie lange am Wochenende» für F sein soll. Schlimm diese ewigen Mails und hin und her jeden Freitag vor dem Besuch auswärts von F. 😤
In Luleå hatte es dann doch etwas mehr Verkehr, doch wir fanden den Hafenstellplatz gut. Uiii, nur noch zwei freie Plätze. Wir nahmen den am weitesten weg von der Strasse, so haben wir unsere Ruhe. Gleich neben uns war ein Franzose, der uns freundlich begrüsste.
Beim Bezahlen des Platzes gabs etwas Probleme, den man brauchte die «epark-App» diese hatten wir aber natürlich nicht. Beim Bootsshop hätte man auch bezahlen können, doch nur mit Bargeld und das hatten wir auch nicht. Hier bezahlt man überall mit Karte. Ok, dann eben schnell die App runterladen und bezahlen. Nach kleinen Schwierigkeiten klappte es dann auch und wir konnten den Bezahlvorgang abschliessen für den Platz. Seit langem hatten wir hier mal wieder stabiles Internet.
Nach dem Espresso machten wir einen Spaziergang in die nähere Umgebung.
Schlussendlich fanden wir ein chinesisches Restaurant, das Büffet hatte, wo wir gleich das Nachtessen einnahmen. Es war sehr lecker, aber das Büfett ist nicht mit Deutschland zu vergleichen, es war viel kleiner.
Am Abend schauten wir uns noch den Laundry-Raum an, der uns sehr gefiel. Die Maschinen waren ziemlich neu und sauber. Somit entschlossen wir uns, noch eine Nacht anzuhängen, weil dann Waschen und Putzen auf dem morgigen Tagesplan stand.
Zu guter Letzt schauten wir uns am TV noch einen Film an.

Samstag, 10.05.2025
Heute Morgen nach dem Aufwachen wurde gleich die 1. Waschmaschine gestartet.
Da es zwei Waschmaschinen und 2 Tumbler hatte, konnten wir vorwärts machen.
Leider war dann der Tumbler nicht der Schnellste und so mussten wir diesen für jede Maschine 2x laufen lassen. Wir möchten die Wäsche ja ganz trocken. «Ja guter Ding will Weile haben!»
Das Wetter war schön jedoch nur 8 Grad und die Aussicht herrlich aufs Wasser. Dementsprechend fällt der Camper-Putz leichter, wobei sehr viel Erwin gemacht hat und Anita am Webseiten-Text geschrieben hat.
Am Nachmittag wollten wir dann noch etwas mit dem Velo ausfahren, aber leider wurde nichts daraus, den es windete einfach zu stark.

Sonntag, 11.05.2025
Heute Morgen waren wir etwas frustriert. Das Wetter für die Weiterreise wollte einfach nicht wie wir. Im Nordkapp wird es neblig, regnerisch oder es fällt sogar Schnee, dazu wären es noch 900 km. Wollen wir wirklich so weit fahren für ein Foto???
Zum Samichlaus-Dorf wären es „nur“ 600 km, doch auch hier soll es kalt und regnerisch werden Übermorgen. Was machen wir???
Schlussendlich hatten wir genug Kälte und Wind. Also entschlossen wir uns Morgen wieder Richtung Süden zu fahren.
Kurz vor Mittag gab es noch einen weiteren Frust, da die Übergabe von F. wieder nicht so durchgeführt wurde wie geplant.
Wir fuhren in der Zwischenzeit etwas mit dem Rad, rundherum um die zwei Seen im Ort. Schlussendlich wurde noch eingekauft im Lidl für die nächsten Tage.
Dieser Platz hier ist echt schön. Obwohl es 10 Plätze sind, ist man im Sanitätshaus, Laundry, Küche, Aufenthaltsraum, Abwaschraum immer alleine.

12.05.2025 bis 14.05.2025
20 – First Camp Ansia – Lycksele, Sommarvägen 1, 921 41 Lycksele (S)

Montag, 12.05.2025
Heute Morgen fuhren wir doch recht früh los, nach unserem Verhältnis, mit dem Ziel Lycksele.
Zuerst waren wir auf der Nebenstrasse 365 ohne Mittellinie unterwegs mit Höchstgeschwindigkeit 110 km/h. Wobei wir meistens so 90 km/h gefahren sind, da dies am angenehmsten war. Danach auf der Hauptstrasse 92 mit Mittellinie und Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h. Diese war sehr gut und es hatte fast kein Verkehr. Schlussendlich kam die Schnellstrasse E45, ohne Mittellinie und Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.🤔 Doch auch hier kam nur ca. alle 5 Min mal ein Auto entgegen.
Das grösste am Tag war aber auf dieser Strasse, wir sahen 2 Elche am Wegrand grasen.
Wir dachten zuerst es seien Kühe, doch schnell haben wir bei der nächsten Möglichkeit gewendet und sind wieder zurückgefahren. Es waren Elche, oder vielleicht Rentiere und die grasten immer noch in einem Frieden weiter. (siehe Fotos).
Es gibt Touristen, die fahren bis zum Nordkapp und sehen keine und wir haben’s erlebt. So toll!
Etwa um 15 Uhr waren wir dann endlich in Lycksele. Leider begann es dann gerade zu regnen, so dass wir heute auf die Velofahrt verzichten mussten.
Morgen werden wir dann weiter nach Östersund fahren.

Dienstag, 13.05.2025
Heute fahren wir nun aber doch nicht weiter, den in Östersund soll es heute regnen. Also bleiben wir noch einen Tag in Lycksele, den hier ist es trocken und ab und zu scheint die Sonne.
Gross ist der Ort nicht, doch man kann gut mit den Velos um den See / Fluss von Lycksele herumfahren. Hier hat es von allen Seiten Wasser, das durch Buchten getrennt wird. Da herum hat es schöne Rad-/Fusswege.
Am Abend kochten wir im Aufenthaltsraum, wo wir alleine waren. Wir hatten ein feines Filet gekauft und dort auf dem Herd gebraten, dazu Salat und ein Glas Wein. Anita ist so dem „Koch-Geschmack“ im Camper ausgewichen🤫
Nach dem Essen gabs noch ein Platzregen und danach einen schönen Regenbogen.
Später schauten wir im Camper noch TV über Internet / Swisscom TV.

14.05.2025 bis 16.05.2025
21 – Östersunds Stugby & Camping, Krondikesvägen 95 C, 831 60 Östersund (S)

Mittwoch, 14.05.2025
Kurz bevor wir alles eingepackt hatten, begann es zu schneien. Mist das ganze Wohnmobil wieder voll Gras von den Schuhen🙈
Nun mussten wir noch AdBlue tanken und den Pneu-Luftdruck aktualisieren. Wir hatten am Tag davor bei einer Tankstelle eine Zapfsäule für AdBlue gesehen und ein neuzeitliches Pneu-Luftdruck Gerät. Siehe da, es hat auch wirklich dieses Mal geklappt mit dem benötigten Pneu-Luftdruck. Alle Räder sind nun auf von 5.5 Bar.
Endlich konnten wir abfahren Richtung Östersund. Unterwegs hatten wir wechselhaftes Wetter. Sonne, Schnee und Regen oder sogar alles gleichzeitig.
Wir sahen nochmals Elche oder Rentiere auf der E45. Dieses Mal waren es echte Prachtexemplare. Leider konnten wir da nicht anhalten. Schade…
Anita fährt doch nun auch fast täglich mit dem Wohnmobil. Hier auf den Strassen gefällts ihr, wenig Gegenverkehr und lange Strassen mit fast keine Kurven.
In Östersund wollten wir zuerst auf den First-Camping Platz, dieser war aber sehr weit weg vom Zentrum und erst noch ziemlich oberhalb der Stadt Östersund.
Nein, nichts für uns, dann eben doch ein Stellplatz. Der 1. war nur noch PKW-Parkplatz. Der 2. ohne Strom und der 3. war am Wasser, doch es windete sehr sehr stark. Dafür fanden wir im Internet noch ein Camping im Zentrum. Also schnell dorthin.
Bei dem „Östersunds Stugby & Camping“ fanden wir einen schönen Platz. Zuerst gabs mal einen Espresso und dann wollten wir aufs Rad. Wir versuchten es auch und fuhren bis zur Kirche, doch die 30 km/h Wind waren so enorm, dass man fast vom Rad fiel. So fuhren wir einfach noch in den Lidl einkaufen und dann schnell zurück zum Wohnmobil. Vielleicht klappt es ja morgen mit einer Radtour. Mal schauen…

Donnerstag, 15.05.2025
Obwohl das Wetter grau war, entschlossen wir uns für eine weitere Nacht auf diesem Camping. Nach einem gemütlichen Frühstück fuhren wir mit den Velos zur Biathlon Arena ca. 8 km entfernt. Dort besichtigten wir die Umgebung und fuhren mit dem Turm-Lift in den 9. Stock. Die Aussicht war super, doch hier oben windete es noch mehr. Zu Fuss gings dann aussen am Turm wieder runter. Danach fuhren wir durchs Zentrum zurück zum Wohnmobil.
Im Camper telefonierten wir noch mit Denise. Morgen fahren wir weiter egal wie das Wetter ist.

16.05.2025 bis 17.05.2025
22 – Trondheim parking for campers, Maskinistgata 2, 7042 Trondheim (N)

Freitag, 16.05.2025
Abfahrt in Östersund vor 9 Uhr, neuer Rekord.
Der Verkehr bis zum Wasserfall Ristafallet war sehr ruhig. Wir stellten unseren Camper auf dem Parkplatz ab und wollten am Automaten die Parkgebühr bezahlen. Entweder waren wir zu doof oder der Automat funktionierte nicht. Warm eingepackt mit Mütze und Handschuhen marschierten wir runter. Dazu musste man durch einen kleinen Campingplatz, zum Wasser laufen. Es war sehr beeindruckend wie das Wasser sehr ruhig fliesst und dann schäumend über eine Steilwand fällt.
Unser nächstes Ziel war der bekannte Ort Åre, wo im Jahr 2007 Winter Olympiade ausgetragen wurde. Da waren wir etwas enttäuscht. Ausser den drei Bergbahn und vielen Ferienhäuschen war nicht viel zu sehen. Dazu waren die Gebäude eher alt und etwas ungepflegt.
Nun stand noch ein zweiter Wasserfall Tännforsen auf dem Reiseplan. Der Parkplatz davor sehr klein, da das Wetter aber grau und kalt war, fanden wir noch genug Platz. Frage, wie geht dies im Sommer? 🤔
Hier konnte man einen Rundweg gehen und die verschiedenen Momente des Wassers sehen. Von still und freundlich bis wild und schäumend fand das Wasser seinen Lauf. Ein einmaliges Erlebnis, das den Umweg von 10 km rechtfertigte, auch wenn die Strasse dahin nicht mehr so breit war.
So nun aber endlich Strecke machen, wir haben noch viele Kilometer bis Trondheim.
Die Grenze nach Norwegen passierten wir ohne Probleme. Das Wetter nur noch grau und man sah nicht weit, Temperatur 3 Grad. Die Strecke zog sich, den die Strassen waren nicht mehr so breit und Verkehr hatte es viel mehr. Die Landschaft hier ist ähnlich wie in der Schweiz, abgesehen von den Küsten.
Endlich waren wir in Trondheim auf dem Stellplatz. Die Einfahrt sehr kurz und schon kam die Schranke. Dazu war das lösen des Tickets nicht so einfach. Was würden wir nur ohne Internet machen?
Vom Stellplatz aus sahen wir in der Ferne das Kreuzfahrtschiff Aida stehen. Also Velos raus und schauen fahren. Gleich am Hafen etwas weg von uns entfernt, war der Anlegesteg. Nach der Velo-Hafenfahrt fuhren wir in die City. Hier wird aber Fahrrad fahren zum grossen Risiko. Jeder fährt wie er will, nach dem Motto „gestern kam auch nichts“.
Schlussendlich hatten wir Hunger, sodass wir ein Restaurant suchten. Hamburger hatten wir erst gerade selbst gemacht, Pizza wollten wir nicht, Sushi mögen wir nicht.🤔Viel mehr wird schwierig.🫢Also eine Mischung aus Thai und chinesisch. Das Restaurant befand sich in der Nähe und hatte viel Lob in der google Bewertung. Wir wurden nicht enttäuscht, 1x Thai und 1x Chinesisch zum Teilen. 👏
Müde fuhren wir zum Camper zurück.
Trondheim hatten wir uns schnuckeliger vorgestellt. Es ist weder modern, noch altmodisch schön und es herrscht eine totale Hektik. Ist aber unsere Meinung.

Im folgenden Video ist der Wasserfall Ristafallet sichtbar, den wir auf der Fahrt nach Åre (Trondheim) besucht haben.

Video beinhaltet Ton, bitte einschaltenFür Ansicht, Pfeilsymbol anklicken…

17.05.2025 bis 18.05.2025
23 – Dombås camping, Domaasgrendi 2, 2660 Dombås (N)

Samstag, 17.05.2025
Am Nationalfeiertag der Norweger (17. Mai), machen sich Alle schick. Die Männer tragen schöne Anzüge und Krawatten und die Frauen tragen schöne Trachten. Sogar die Kinder sind schick gekleidet.
Als wir in Trondheim losfuhren, mussten wir ja durch die Stadt. Dies war nicht so einfach, denn es gab einen Umzug mit Musik, Fahnen und vielen schön gekleideten Menschen. Wir hatten es aber nicht mal so schlecht getroffen, den wir mussten nicht ganz in die Innenstadt reinfahren. Trotzdem sahen wir noch etwas vom Umzug.
Die Fahrt nach Dombås kam uns sehr lang vor, den die Strassen waren ziemlich schmal. Man fuhr durch die Berge und zum Teil eher karge Landschaft.
Das Schönste waren die Flüsse neben der Strasse. Was für uns aber sehr neu war, die Sonne schien mal wieder seit langem und die 13 Grad draussen kamen uns vor wie Sommer.
Um 14 Uhr kamen wir in Dombås auf einem schönen Campingplatz an. Es kann gut sein, dass hier früher mal ein Bauernhof war und nun die Wiese terrassiert wurde, für Camper- und Wohnwagen-Stellplätze. Das Sanitärgebäude war ziemlich neu und sehr sauber.
Ein kleiner Spaziergang durch den Ort machten wir nach dem Espresso. Gross ist dieser Ort aber nicht, doch er liegt etwa auf der Hälfte vom Weg nach Lillehammer, wo wir morgen hinfahren.

18.05.2025 bis 20.05.2025
24 – Lillehammer Turistsenter, Sandheimsbakken 20, 2619 Lillehammer (N)

Sonntag, 18.05.2025
Um 9 Uhr waren wir schon wieder zur Abfahrt bereit. Wir kamen gut bis Lillehammer durch. Es hatte nur wenig Verkehr. Hier in Norwegen sind am Sonntag alle Läden geschlossen.
Unser erstes Ziel war die Biathlon-Arena. Die war jedoch nicht so schön und interessant wie in Östersund. Sie gleicht etwa derjenigen von Lenz.
Nun fuhren wir zur Olympia Sprungschanze. Die ist zwar auch etwas in die Jahre gekommen, doch die Aussicht auf die Stadt ist schon sehr schön. Im Internet stand, man könnte den Sessellift nehmen für hoch und runter zu fahren, statt der 936 Stufen zu laufen. Leider ist dieser aber erst ab dem 25. Mai offen. Diese wichtige Bemerkung las Anita eben dann bei den Reisevorbereitungen nur auf norwegisch.😮
Hoch bis zum Schanzentisch der grossen Schanze mit 477 Stufen, schafften wir es. Da war dann Schluss für Anita, den runter mussten wir ja auch wieder. Erwin hätte noch weiterkönnen, vielleicht…
So nun aber schnell auf den Camping, nicht dass es keinen Platz mehr hat. Den hier gibt es doch viel mehr Touristen und auch viele Norweger sind mit ihren Campern unterwegs. Den Platz fanden wir gut, obwohl wir etwas durchs Zentrum fahren mussten. Erwin macht dies aber immer super.
Auf dem Platz genossen wir einfach nur mal die Sonne und die Wärme im Stuhl. Obwohl die Temperatur „nur 20 Grad“ war, empfanden wir es wie Hochsommer. Nach etwas Zeit wagten wir es sogar noch mit kurzen Hosen, den es hatte fast keinen Wind.
Sogar Nachtessen gab es draussen, seit unserer Reise noch nie da gewesen.
Hier bleiben wir noch etwas und geniessen das Wetter.

Montag, 19.05.2025
Heute stand eine kleine Velotour auf dem Plan. Der Ort ist sehr klein und man kann sich fast nicht vorstellen, das hier mal Olympia war. Dazu ist der Ort an einem Hang, was heisst, rauf und runter mit dem Velo.
Anita wollte noch in den Sport Outlet der etwas ausserhalb der Stadt war. Leider fand sie nichts, da die Wintersachen schon weg waren.
Danach fuhren wir noch etwas am Fluss entlang, denn die Museen Besichtigungen ist nicht so unseres.
Schlussendlich kauften wir noch Grillfleisch und Salat, denn wir wollten endlich mal grillen. Natürlich sassen wir auch noch vor dem Camper und genossen die herrlich warme Sonne.

20.05.2025 bis 22.05.2025
25 – Topcamp Bogstad, Ankerveien 117, 0766 Oslo (N)

Dienstag, 20.05.2025
Auf der Fahrt nach Oslo hatte es ziemlich Verkehr. Die Signalisation in Oslo war auch sehr spärlich und so war es etwas schwierig bis wir den Stellplatz am Hafen fanden. Leider war auch dieser bis 1. Juni nur für Schiffe reserviert. Also mussten wir doch auf den Camping, der etwas weiter weg in der Anhöhe von Oslo ist. Auf dem Campingplatz Topcamp Bogstad fanden wir einen schönen Platz.
Nach dem Espresso wollten wir mit dem Velo etwas die Stadt erkunden. Auf Google fanden wir eine Route, die sich als absoluter Fehlgriff herausstellte. Gleich nach dem Camping gings auf einem Naturweg an einem kleinen Bach entlang. Oh schön, dachten wir da noch. Etwas weiter unten wurde aus dem Naturweg ein Trampelpfad mit Steinen / Wurzeln und aus den Sträuchern wurde ein dichter Wald. Ok, kommt sicher bald besser. Der Weg wurde aber immer steiler und aus dem Trampelpfad wurde bald ein Bachbett, mehr gedacht für vollgefederte Bikes. Was machen??? Umkehren, nein, dann müssten wir ja wieder hoch laufen. Also tapfer weiter in den Wald rein. Als dann nur noch ein Wanderweg kam mit Seil zum Halten beim Gehen, hatten wir genug. Nur was jetzt, wir mitten im Wald? Wir entschlossen uns für einen kleinen Weg Richtung hoch. Etwas weiter oben sahen wir 2 junge Frauen mit Hunden. Diese fragten wir, wie wir hier wieder rauskommen würden. Sie erklärten uns, welchen Weg wir nehmen sollten, den es gab sehr viele, mit vielen Abzweigungen. Dort würden wir auf eine Strasse kommen und könnten dann weitersehen. Gesagt getan, doch es wurde ein ziemlicher Krampf, den es ging, sehr steil hoch und E-Bikes stossen, ist nicht so leicht. Endlich hatten wir es geschafft und wir landeten in einer Einfamiliensiedlung. Von dort aus fuhren wir dann in die Stadt. So wurde aus 25 Minuten Weg, dann fast eine Stunde.
In Oslo wurden wir nochmals auf die Probe gestellt, denn obwohl es Velowege gibt, herrschen hier komische Regeln. Hier wird einfach gefahren, egal was kommt, sei es mit Velos, E-Trottinett oder sogar mit Roll-Langlaufskis. Nein mit den Velos fahren wir ganz sicher nicht mehr in die Stadt. Morgen werden wir die ÖV’s nehmen.
Abends sassen wir noch etwas am Hafen und schauten die vielen schönen Jachten auf dem Wasser an, doch wir konnten uns für keine entscheiden und bleiben beim unserem Camper.🤣

Mittwoch, 21.05.2025
Bevor wir mit den ÖV’s los konnten, mussten wir via einer App ein Ticket lösen. Mensch… das ist aber eine Kunst. Obwohl wir ja beide doch ziemliche Kenntnisse haben mit solchen Sachen, hatten wir 30 Minuten, bis wir das Ticket hatten. Natürlich war der Text der App norwegisch oder englisch. Man könnte meinen, wir währen die einzigen Touristen. An einem Schalter können Tickets leider nur in der Innenstadt gelöst werden.
Mit dem Bus fuhren wir dann zum Schloss Oslo. Anita war etwas enttäuscht, sah es doch nicht so pompös und hübsch aus. Es hätte gut ein Rathaus oder sowas sein können. Wir marschierten tapfer und fuhren ÖV durch die Stadt. Sogar das Kreuzfahrtschiff AIDA Nova sahen wir noch vor Ort. Viele Sehenswürdigkeiten wurden besichtigt, doch überall hatte es viele Leute. Die Stadt ist ziemlich hektisch und alle sind in Eile.
Um die Metro-Bahn beim Nationaltheater zu finden, mussten wir etliche Minuten suchen und natürlich waren wir dann auf der falschen Seite. Wir fragten uns, geht es nur uns so?
Schlussendlich fuhren wir mit der Metro nach Holmenkollen um die spezielle Sprungschanze und die Biathlon Arena anzuschauen. Die Sprungschanze ist einfach in die Luft gebaut. Sie hat unten fast keinen Auslauf und geht einfach wieder hoch.
Von der Sprungschanze fuhren wir dann auf den Camping zurück, da wir sehr müde waren und die Füsse schmerzten. Wir sind ja nicht mehr 20.😲

22.05.2025 bis 23.05.2025
26 – Moss motorhome harbor, Værftsgata 5, 1511 Moss (N)

Donnerstag, 22.05.2025
Heute war unsere Route von Oslo nach Moss nur eine Stunde Fahrt. Wir wollten mal etwas Ruhe reinbringen. Das Wetter war eh nicht so toll und so fuhren wir in Moss auf einen Stellplatz gerade am Wasser. Leider windete es mal wieder mit 30 km/h sehr heftig. Die Sicht aufs Wasser aber schön und interessant, vor allem wie sich die Wellen entwickeln bei diesem Wind.
Am späteren Nachmittag, als es etwas aufhellte, machten wir noch einen Spaziergang durch den Ort und sahen den Fähren zu, die von hier nach Horten fahren. Dort sahen wir auch vier Köpfe, die aus dem Wasser ragten, die gemäss Google als „Die vier lachenden Alten“ benannt sind.
Anschliessend machten wir es uns wieder bequem im warmen Wohnmobil Lofti.

23.05.2025 bis 24.05.2025
27 – Årjängs båtklubb, Hamngatan, 672 31 Årjäng (S)

Freitag, 23.05.2025
Die Nacht war ziemlich unruhig, den es windete sehr stark und unser Lofti wurde leicht durchgeschüttelt. Man hörte es pfeifen und ab und zu regnete es auch.
Trotzdem konnten wir recht gut schlafen und wir hatten ja warm, dank unserem Öfeli und Strom.
Unser heutiges Ziel, Årjängs in Schweden. Ja wir wollten wieder Richtung Schweden. Norwegen ist zwar schön, doch so richtig wurde es nicht unser Land.
Schweden gefällt uns besser, die Leute freundlicher, alles weniger hektisch und die Strassen nicht so hügelig mit hoch und runter.
Am Ort stellten wir Lofti auf einen schönen Stellplatz, gleich am Hafen. Wir waren die Einzigen von 18 Stellplätze und so konnten wir uns aussuchen, wo wir uns hinstellen möchten. Wir nahmen natürlich den gleich am Wasser.
Hier wäre es sicher auch schön im Sommer. Von unserem Stellplatz geht gleich ein Steg weg, wo man direkt in den See baden könnte. Ja könnte, den das Wetter wollte nicht wie wir und es regnete. Ab und zu guckte die Sonne etwas durch, aber jeweils nur für 10 Minuten. Ok, dann eben schriftliches, putzen und aufräumen, sollte ja auch mal wieder sein. Die WLAN Verbindung zum Internet hier am Hafen, war eigentlich auch in Ordnung und so konnten wir an unsere Webseite weiter schreiben und kreieren.
Einen Apero sollte auch drin liegen, denn wir waren bei der Anfahrt noch im «Systembolaget» und haben uns drei Flaschen Wein gekauft. Nur dort kann man in Schweden Alkohol kaufen. In Norwegen gibt es ähnliche Geschäfte „Vinmonopolet“, wo man Alkohol kauft. Wir waren in einem drin, doch in Norwegen ist der Wein sehr teuer und wir hatten genug Vorrat von Schweden dabei.

24.05.2025 bis 25.05.2025
28 – Kristinehamns Gästhamn, Hamnvägen 9, 681 30 Kristinehamn (S)

Samstag, 24.05.2025
Mehrheitlich die ganze Nacht regnete es. Doch wir hatten Glück und konnten bei trockenem Wetter abfahren.
Auch heute fuhr Anita wieder mal ein paar Kilometer. Wir fanden den Stellplatz in Kristinehamn gut. Der war auch nicht stark besetzt und so konnten wir einen schönen, etwas windgeschützt aussuchen.
Zuerst mussten wir im Lidl einkaufen, denn in unserem Kühlschrank war gähnende Leere. Dieser war gleich neben dem Stellplatz, somit konnten wir zu Fuss gehen.
Danach gabs einen Espresso mit einem leckeren Plunder. Eigentlich wollten wir dann auf die Räder, doch es regnet noch ein wenig. Leider war es auch heute grau, sowie ab und zu regnete es sogar leicht. Zwischendurch zeigte sich die Sonne, jedoch nur für etwa 10 Min, zum sagen «mich gibt’s noch.»
Um 14 Uhr konnten wir es dann wagen mit den Velos. Zuerst gings in die Innenstadt, wobei Stadt schon zu viel gesagt ist. Die Innenstadt ist ziemlich veraltet und nicht so schön. Es gibt dann aber wieder Ecken, die sehr modern oder wunderschön renoviert wurden. Wir fuhren danach etwa 6.5 km am Wasser entlang zur Picasso Skulptur, natürlich mit Gegenwind. Die Strecke war sehr schön und es hatte nicht viele Touristen. Natürlich mussten wir die 6.5 km auch wieder retour und ja wir hatten Glück, dieses Mal war’s Rückenwind. Nun wieder schnell zurück zum Wohnmobil, den der Himmel verdunkelte sich. Wir hatten Glück und kamen trocken im Lofti an.

25.05.2025 bis 26.05.2025
29 – Wohnmobilstellplatz, 542 30 Mariestad (S)

Sonntag, 25.05.2025
Heute fuhren wir nach Sjötorp. Dort wollten wir auf dem Camping, der von Schweizern geführt wird. Leider war niemand an der Rezeption. Das heisst ab 15 Uhr wäre diese offen gewesen. Es stand auf einem Zettel man könne einfach einen Platz nehmen, von diesen die noch frei wären. Ok, dachten wir, super, das klappt ja wunderbar. Die Barriere war jedoch unten und konnte nur mit einer Magnetkarte geöffnet werden. Wir versuchten alles, doch die wollte nicht hoch. Leider fanden wir auch keinen Code irgendwo angeschrieben. So mussten, oder besser gesagt fuhren wir weiter, den 3 Stunden warten wollten wir nicht. Auf unserer App fanden wir einen Stellplatz am Hafen von Mariestad, der auch WC/Duschen und alles benötigte, hatte. Also fuhren wir dorthin. Leider regnete es aber fast die ganze Zeit seit unserer Abfahrt in Kristinehamn.
Hier in Mariestad gibt es sogar drei verschiedene Stellplätze, fast zusammen. Wir entschlossen uns für den „schönsten“, jedoch auf Asphaltboden, da es ja weiter regnen sollte. Genau so war es dann auch. Um 16 Uhr war es mal kurze Zeit trocken und so machten wir einen kleinen Spaziergang. Kaum wieder im Camper regnete es wieder.
Ja die nächsten Tage sollten auch nicht besser sein. Was nun??
Nach dem Nachtessen entschlossen wir uns dann Morgen weiterzufahren nach Jönköping.

26.05.2025 bis 27.05.2025
30 – Din Husbil, Herkulesvägen 25, 553 03 Jönköping (S)

Montag, 26.05.2025
Auf der Fahrt nach Jönköping regnete es noch ein wenig, doch ab etwa 11 Uhr war es dann trocken. Doch wir konnten wenigstens im trockenen zusammen räumen. Juhuiii, wir fuhren hier auf einen Stellplatz gleich bei einem WoMo-Händler. Wobei es eher Parkplätze sind, doch Duschen, WC’s, sowie Ver- und Entsorgung waren vorhanden. Dafür ist es nahe zum Zentrum Jönköping, den auch hier soll es am späteren Nachmittag wieder regnen.
Mit den Velos fuhren wir dann in die Stadt. Der Veloweg war echt noch schön, doch mit der Stadt wurden wir irgendwie nicht „warm“. Überall wird gebaut und die Altstadt ist auch nicht so schön. Am Hafen ist fast alles noch im Winterschlaf.
Gerade rechtzeitig waren wir wieder von unserer Rundfahrt um den kleinen Munksjön See bei Jönköping zurück im Lofti, bevor es zu regnen begann.
Ja und jetzt wohin, den Morgen soll es den ganzen Tag nur regnen, dazu rückt der Feiertag Auffahrt langsam näher und wir sind nicht sicher, wie sich dies auf die Camping- / Stellplätze auswirkt. Mal sehen…🤔

27.05.2025 bis 30.05.2025
31 – Astrid Lindgrens World Camping, Fabriksgatan 1, 598 40 Vimmerby (S)

Dienstag, 27.05.2025
Um 7 Uhr schien die Sonne, um 8.30 Uhr regnet es schon wieder.
Wir fuhren weiter Richtung Vimmerby. In Mariannelund wollten wir eigentlich das Astrid Lindgrens Filmbyn Småland Filmmuseum besuchen. Gemäss Internet hätte es am Dienstag jedoch geschlossen. Wir fuhren aber trotzdem mal auf den Parkplatz um zu sehen, wie gross dieser ist, damit wir vielleicht am Donnerstag oder Freitag dahin zurückkehren könnten.
Auf dem Parkplatz hatte es etwa 3 Autos und 2 Camper. Die Leute kamen vom Gebäude rein und raus. Ok, gehen wir mal schauen. Ja, Glück gehabt, das Museum hat ausnahmsweise geöffnet. Schnell Tickets gekauft und rein. Es war sehr interessant und via Handy konnte man alles auf Deutsch hören. So konnten wir die damaligen Filmproduktionen von Astrid Lindgrens sehen, wie auch z.B. Pipi Langstrumpf oder Michel Lönneberga, der in schwedisch und englisch aber Emil heisst.
Danach fuhren wir nach Vimmerby auf den Astrid Lindgrens World Camping Stellplatz. Kaum waren wir dort, regnete es schon wieder. Gegen 17 Uhr machten wir noch einen kleinen Spaziergang zum Eingang vom Park.
Eigentlich wollten wir morgen in den Park, doch das Wetter will mal wieder nicht so. Mal schauen, sonst hängen wir noch eine Nacht an und gehen am Donnerstag. Hoffen einfach, es hat dann nicht zu viele Leute am Auffahrts-Feiertag.

Mittwoch, 28.05.2025
Schon in der Nacht regnete es immer wieder. Am Morgen war der Himmel grau und die Wettervorhersage kündigt mehrheitlich Regen an.
So entschlossen wir uns eine weitere Nacht auf dem Stellplatz anzuhängen und morgen in den Astrid Lindgrens Park zu gehen, den morgen sollte das Wetter trocken und schön sein.
Somit machten wir einen Putz-, Wasch- und Gammel-Tag. Am Nachmittag fuhren wir mit den Velos noch ins Dorf, als mal eine kleine Regenpause war.
Was ganz witzig war, wir haben hier auf dem Stellplatz noch Nachbarn von Jona kennen gelernt. So lustig, da fährt man tausende von Kilometer und kommt mit Schweizern, die auch ein SG-Kennzeichen am Wohnmobil haben ins Gespräch. Dabei merken wir, dass wir Zuhause ja Nachbarn an der gleichen Strasse sind.

Donnerstag, 29.05.2025 (Feiertag Auffahrt)
So heute endlich mal wieder schönes Wetter und wir gehen ins «Astrid Lindgrens World». Wir wollten ja eigentlich schon im Jahr 2019 dahin, aber leider hatte es zu unserer Reisezeit noch geschlossen. Dieses Jahr, als wir Richtung Norden fuhren eben auch noch. Nun hat es endlich geklappt. Viele Sachen machen erst Mitte/Ende Mai offen.
Es war wirklich sehr interessant, wenn man auch bei den Shows nichts verstanden hat, da alles in schwedisch gesprochen wurde. Trotzdem fühlte man sich bei vielen Orten in die Kindheit zurückversetzt.
Ach, was war Anita doch ein grosser Fan von Pippi Langstrumpf. Noch heute schaut sie gerne solche Filme, auch wenn sie diese bald auswendig kennt.
Als wir vom Park zurückkamen, plauderten wir noch mit unseren Jona / Vimmerby Nachbarn. Obwohl wir schon lange Nachbarn sind, kannten wir uns nicht mal vom Sehen. Sie fahren nun im Gegensatz von uns, Richtung Nordschweden. Sind mal gespannt auf ihren «Status», den wir haben natürlich die Natel-Nummern ausgetauscht.
Die Sonne schien am Abend immer noch, so assen wir unser Nachtessen draussen. Sobald aber die Wolken über die Sonne zogen, war es wieder eher kühl und man brauchte ein Pullover.

30.05.2025 bis 31.05.2025
32 – Ikea-Museum, Ikeagatan 5, 343 36 Älmhult (S)

Freitag, 30.05.2025
Unser «Bad day», denn etwas „Negatives kommt selten allein“. 😉
Wir wurden schon beim Aufwachen mit Regen begrüsst, obwohl es eigentlich trocken hätte sein sollen.
Bei einer ganz kurzen Trockenphase, entleerte Erwin schnell die Kassette der Toilette. Leider passierte dann ein Missgeschick und der Deckel des Ausgusses von der Kassette flog in die Entsorgung und weg war er. Schei…, nun mussten wir improvisieren und Erwin ärgerte sich enorm.
Nach dem Frühstück fuhren wir los und wollten auf einen schönen Stellplatz in Kosta. Wir fanden diesen auch gut und bemerkten gleich, hier ist ein Bike-Event am laufen. Ok, dann hat es halt mehr Leute hier, aber das macht ja ausnahmsweise auch nichts. Zügig fuhren wir auf den Platz, der schon gut besucht war. Wir nahmen den Platz 50 und waren happy. Schnell wurde alles ausgeräumt, Strom angeschlossen und nun nur noch bezahlen an der Rezeption. Nach etwas suchen fanden wir diese auch und erklärten wir stehen auf Platz 50 und möchten gerne bezahlen. Nein, alle Plätze sind schon reserviert und können nicht vergeben werden. 😮😢
Ok, dann leider eben weiter. Zuerst nach Kosta in die Glasbläserei und Glasmuseum mit Verkaufsladen. Als wir dort ankamen, merkten wir, ups da sind wir im Jahr 2019 schon gewesen. Es war jedoch Sonntag und die Glasbläserei zu. Also besichtigen wir diese. Nö, man kann nur an Führungen teilnehmen und diese sind für heute ausgebucht. Schon wieder nichts!
Dann fahren wir halt nach Älmhult ins IKEA Museum. Dort kann man gleich auf dem Parkplatz stehen bleiben und eine Nacht ohne Strom, ist ja für uns auch kein Problem.
Nein nicht schon wieder. Der Parkplatz war voll und nur zu 1/3 zu gebrauchen, da anscheinend vom 4. bis 5. Juni ein Design Event stattfinden soll. Es wurde schon fleissig eine Bühne und viel Gerüst mit Bauten aufgestellt.
Wir fanden dann aber trotzdem einen Platz um unseren Camper zu parkieren und wenigstens das IKEA Museum zu besichtigen sowie auch noch im IKEA Restaurant die Köttbullar’s zu essen. Als wir um 17.25 Uhr wieder aus dem IKEA Gebäude rauskamen, war der Parkplatz fast leer. Wir fragten dann noch an der Museum-Kasse nach, ob man den Camper über Nacht da draussen auf dem Parkplatz stehen lassen könne. Das wurde mit „Ja“ beantwortet und im Internet steht auch, dass es kein Nachtparkverbot gibt. Also blieben wir stehen und hatten einen guten Platz.
Sind morgen mal gespannt, wann die Arbeiter mit dem Event-Aufbau weiter machen. Schlimmer als all das „Negative von heute“, kanns nicht werden. 😀

31.05.2025 bis 01.06.2025
33 – Husbilsställplatsen i Lundåkrahamnen, 261 35 Landskrona (S)

Samstag, 31.05.2025
Wir haben eine ruhige Nacht vor dem IKEA Museum verbracht. Nach dem Frühstück, das mit unserem Wechselrichter gut möglich war, fuhren wir einkaufen. Schweden zu verlassen ohne eine schwedische IKEA besucht zu haben, geht doch gar nicht. So wurde noch das IKEA Geschäft in Älmhult besucht. Zwei Wassergläser bruchfest und eine Duschstange wurde zu unserem Besitz. Die Stange soll als Wäscheleine für Duschtücher im Wohnmobil dienen.
Anschliessend fuhren wir Richtung Landskrona. Unterwegs versuchten wir es bei zwei Wohnmobilhändlern, um einen neuen Deckel für die Toilettenkassette zu kaufen. Leider hatte der Erste nur eine andere Marke an Lager und der Zweite keinen Deckel vorrätig. Egal wir haben in der IKEA einen Silikon-Überzug für kleine Dosen gekauft. Dieser passt für den Moment perfekt.
Der Stellplatz in Landskrona ist immer noch sehr schön. Wir waren im Jahr 2019 mit dem Mönsterli schon da und hat uns schon super gefallen. Am Abend konnten wir sogar noch draussen essen.

01.06.2025 bis 02.06.2025
34 – Trelleborgstrand Ställplats, Strandridaregatan 4, 231 61 Trelleborg (S)

Sonntag, 01.06.2025
Leider begann es in der Nacht zu regnen und am Morgen war es ziemlich grau. Was nun? Eigentlich hatten wir uns am Abend überlegt noch eine Nacht anzuhängen. Nein, so aber nicht!
Wir schauten die Fährenpreise ab Trelleborg nach Deutschland an und fanden bei „direct ferries“ eine preiswerte für Fr. 127.- (Wohnmobil und 2 Personen) nach Rostock, morgen Montag um 7.30 Uhr. Das ist ja richtig „billig“, denn das Kombi-Ticket für die Fähre Puttgarden-Rødby von Deutschland nach Dänemark und die Öresund-Brücke von Dänemark nach Schweden kostete 299 Euro.
Ok, warum eigentlich nicht, den das unstabile Wetter sollte so hier in Schweden bleiben und in Deutschland sieht es besser aus. Somit buchten wir gleich im Internet, hatten aber noch keine Eile, den die Wohnmobilfahrt nach Trelleborg dauert nur 1 Stunde.
Denkste, auf dem Weg fuhren wir an einem Unfall vorbei, was dann eine Stunde Staufahren ergab. Somit brauchten wir die doppelte Zeit für die Strecke. Kein Problem, denn das war zum Glück bis jetzt der erste Stau auf unserer Reise.
In Trelleborg fuhren wir auf den Stellplatz und werden wohl morgen ziemlich früh aufstehen müssen, den 6.30 Uhr ist spätestes Checking.😱
Anita hofft nun natürlich, dass ihr die Überfahrt gut bekommt.
Um 18 Uhr erreichte uns ein Gewitter mit Donner und kleinen Blitzen. Es regnete aber ziemlich stark. Gegen 20 Uhr war der Spuk vorbei und es regnete nur noch leicht. Früh gingen wir schlafen, damit wir auch früh raus kommen.

02.06.2025 bis 03.06.2025
35 – Ferienpark Lütt Moor, Lütt-Moor 1, 23970 Wismar (D)

Montag, 02.06.2025
Um 4:30 Uhr war Tagwache.😮😮 Für Anita extrem früh, aber sie war tapfer und schnell auf den Beinen. Nach einem Kaffee war Anita auch wach. 🤔
Natürlich mussten wir Wasser entsorgen und WC-Tank leeren. Wir kamen aber gut vorwärts und so waren wir schon vor dem spätesten Checking (06:30 Uhr) bei der Fähre.
Dies war jedoch kein Problem, denn die Schalter waren schon offen. Ein freundlicher Herr der Stena Line Fähre, wollte die Mail sehen mit der Buchung und die Ausweise.
Wir bekamen die Tickets für uns und die Einfahrtskarte fürs WoMo. Dazu gabs noch einen Kleber für den Gaskasten. Man muss ja auf der Fähre das Gas zu zudrehen und markieren wo die Gasflaschen sind. Damit dem Einweiser klar ist, dass dies gemacht wurde, benötigt es diesen Kleber. Wir durften uns in die Reihe 118-123 einreihen. Nach 15 Minuten konnten wir schon auf die Fähre Stena Line „Mecklenburg-Vorpommern“ fahren.
Was wir auf das Personendeck mitnehmen wollten, hatten wir vorgängig schon zusammengepackt, Somit konnten wir nach dem Parken vom WoMo auf dem Fahrzeugdeck sofort aussteigen und aufs Personendeck gehen. Wir hatten noch viel Platz zum Aussuchen. Wir fanden einen 4er -Tisch in einer Ecke mit Steckdose. Super, so haben wir Alles und sollte es Anita nicht gut gehen, kann sie sich auch in die Ecke am Boden legen.
Die 6 Stunden Überfahrt verflogen schnell, denn wir hatten mit unserem Aldi-Talk Hotspot fast immer Internetverbindung und so konnten wir uns beschäftigen sowie Anita war abgelenkt. Die Homöopathische Tropfen halfen Anita aber auch, wenn die Fähre etwas schaukelte. „Alles in Allem“ könnte man gemäss Anita wieder Mal eine Fährverbindung benutzen.
Von der Fähre aus fuhren wir direkt nach Wismar und wollten auf den Stellplatz Westhafen. Denkste, alles belegt. Uiii und nun? Genau zu dem Zeitpunkt begann es ziemlich stark zu regnen. Anita suchte via App etwas anderes, was aber gar nicht so einfach war. Zuerst steuerten wir einen Camping an, der etwa 6 km weiter war. Hier gabs aber nicht mal einen Ort, sondern nur den Camping.🤔
Nein das möchten wir nicht, denn Anita hat Erwin ein Essen in einem Restaurant versprochen. Schlussendlich fanden wir einen halb Stellplatz halb Campingplatz, etwa 4 km ausserhalb Wismars. Ok, dann schnell dahin.
Hier fanden wir dann einen Platz für unser WoMo und buchten mal für eine Nacht. Der Platz war ok, aber man kam nicht recht schlau, was es genau war. Als wir alles ausgepackt hatten und den Strom angeschlossen hatten, hörte es auf zu regnen. Super vielleicht wird es doch noch was mit auswärts Essen. Nach 20 Minuten war der Regen durch und wir fuhren mit den Velo’s nach Wismar, ca. 15 Minuten.
In einem Fischrestaurant, wo wir vor vielen Jahren schonmal waren, fanden wir den letzten freien Platz. Mit vollem Bauch fuhren wir dann wieder zurück zum Wohnmobil und legten uns gleich nach Erwin’s online Yoga mit Denise ins Bett.

03.06.2025 bis 08.06.2025
36 – Wohnmobilpark Westhafen, Schiffbauerdamm 12, 23966 Wismar (D)

Dienstag, 03.06.2025
Um 10 Uhr fuhren wir ab vom Ferienpark Lütt Moor in Wismar und direkt auf den Stellplatz am Westhafen in Wismar.
Mal schauen, ob es heute hier nun Platz hat. Ja wir hatten Glück, viele Camper waren schon weg. Wir konnten noch aus vielen Stellplätzen aussuchen, jedoch 1,5 Stunden später war der ganze Platz wieder voll.
Wir plauderten noch etwas mit einem Paar aus Bamberg, die über die letzte Nacht auch im Lütt Moor waren und dann fuhren wir mit den Bikes zuerst mal noch einkaufen. Unser Kühlschrank war leer und Getränke hatten wir auch fast nichts mehr. Dazu brauchen wir ja was zum Anstossen auf Erwin’s Geburtstag und seine offizielle Pensionierung morgen. Gesagt getan.
Nun noch unseren obligaten Espresso und dann eine Runde durch Wismar. Die Stadt gefällt uns gut und auch der Hafen ist schön. Wir lasen dann noch, dass am Freitag das Kreuzfahrtschiff M/V Hamburg hier am Hafen anlegen soll. Mal schauen, vielleicht bleiben wir dann doch noch etwas länger. Wäre doch mal sicher ein Erlebnis die Einfahrt und Wegfahrt von so einem Kreuzfahrtschiff zu sehen, obwohl es nicht zu den Grössten gehört.
Abends grillten wir und konnten zum vierten Mal draussen Nachtessen. So soll es hoffentlich weiter gehen.

Mittwoch, 04.06.2025
Erwin’s Geburtstag und offizielle Pensionierung!!!
Ja, heute hatten wir nicht all Zuviel vor, ausser Erwins Tag zu feiern!
Verschiedene Anrufe und viele WhatsApp hielten Erwin auf Trab.
Natürlich wurde zusammen angestossen und abends waren wir fein essen.
Den Tag durch genossen wir einfach mal das schöne Wetter.

Donnerstag, 05.06.2025
Heute war das Wetter leider nicht so toll, bedeckt und es regnete auch immer mal wieder, wenn auch nur kurz.
Am Tag davor hatten wir einen Waschsalon gefunden und auch begutachtet. Hier auf dem Platz gibt es leider keine Waschmaschine. Doch der Waschsalon «Seifenblase» war nur 450 m vom Stellplatz entfernt. Es hatte 7 normale Waschmaschinen ca. 5-6 kg und 1 sehr grosse Waschmaschine, dazu auch 7 normale Tumbler und 1 grosser Tumbler. Super, so können wir gleich alles in mehrere Maschinen schmeissen und dann alles in die Trockner. Erwin half Anita alles zu tragen und so fuhren wir mit den Velos dahin. Nachdem alles in der Waschmaschine war, fuhr Erwin zum Camper, um noch alle seine Geburtstags-Post zu beantworten. Anita hatte den Tolino dabei und wartete auf die Wäsche. Erwin kam dann wieder um zu Helfen, das Gewaschene zurück zum WoMo zu bringen.
Den Rest des Tages liessen wir uns etwas treiben und Anita versuchte einen Stellplatz oder Campingplatz zu finden, der noch Platz hat über die Pfingstfeiertage, den unser Platz ist mal nur bis Morgen Freitag bezahlt.

Freitag, 06.06.2025
Gestern Abend fanden wir definitiv heraus, dass heute Morgen wirklich die M/V Hamburg um ca. 8 Uhr im Hafen einlaufen sollte. OK, warum schauen wir diesem Schauspiel nicht zu?
Wir hatten uns nämlich entschlossen bis am Sonntag zu bleiben. Da Pfingst-Tage sind, wird es einfach schwierig einen anderen Stellplatz- / Camping-Platz zu finden und wir möchten ja nochmals in die Meyer Werft für eine Besichtigung. So könnten wir dann einfach mal am Sonntag ein Stück Richtung Papenburg fahren und falls wir gar nichts finden, freistehen, eine Nacht geht ja immer gut ohne Strom.
Früh sind wir schon aufgestanden, den um ca. 7.30 Uhr sollte die M/V Hamburg Eingangs Hafen schon sichtbar werden. Sie war pünktlich und zwei Schlepper standen auch schon bereit. Leider war das Wetter nicht so toll, aber wir konnten bei einem Hafengebäude unterstehen. Wir schauten uns die Einfahrt an und nach ca. 1 Stunde fuhren wir wieder zurück zum warmen Camper, um zu frühstücken. Leider regnete es immer mal wieder, wobei auch ab und zu die Sonne schien. Es konnte auch sein, dass es Beides gleichzeitig gab, aber mehrheitlich war es nass.
So verbrachten wir viel Zeit im Camper mit Lesen, am Handy gamen (nur Anita) und mit arbeiten an der Homepage (nur Erwin).
Da wir nicht ganz sicher waren, ob die M/V Hamburg um 18 Uhr oder um 18.30 Uhr ausläuft, waren wir schon um 17.45 Uhr am Hafen. Es war grau aber zum Glück trocken und ab und zu gabs sogar einige Sonnenstrahlen.
Um 18. 30 Uhr fuhr die M/V Hamburg mit mehrmaligen Hupen und Böllerschüssen ab. Danach gingen wir indisch Essen. Hoffentlich ist das Wetter morgen besser.

Samstag, 07.06.2025
Leider wurden wir mit Regentropfen auf unser Lofti-Dach geweckt. Ok, noch ein wenig lesen und dann Frühstück. Wir verpassen ja nichts bei diesem Wetter.
Erwin spazierte dann tapfer in den Netto Laden (ca. 5 Min.) und holte wieder Brötchen.
Bis nach Mittag mussten wir warten, bis es trocken wurde. Danach setzten wir uns noch etwas auf die Velos und fuhren einige Kilometer, wobei es auch da immer mal wieder ein paar Tropfen vom Himmel gab. Wir wurden aber nicht gross nass. Um 15 Uhr zeigte sich sogar noch etwas die Sonne und so setzten wir uns draussen bei einer Eisdiele hin und gönnten uns einen Coupe.
Anschliessend fuhren wir noch einkaufen, den die nächsten zwei Tage sind die Läden geschlossen infolge Feiertage und wir wissen ja nicht genau, wo wir morgen übernachten werden. Also haben wir wenigstens was zu essen, falls wir keinen Stellplatz finden.🤔
Natürlich schien um 20 Uhr dann die Sonne wieder und es war blauer Himmel, toll!!!!

08.06.2025 bis 09.06.2025
37 – BBG WohnMobilStation, Fresenburg 8, 27432 Bremervörde (D)

Sonntag, 08.06.2025 (Feiertag Pfingstsonntag)
Wir hatten genug Wismar und schlechtes Wetter. So entschlossen wir uns einfach mal etwas weiterzufahren.
Unser nächstes Ziel war Bremervörde. Dort sollte es einen Top-Stellplatz haben.
Es regnet ziemlich oft und ab und zu gab es Umwege, da in Orten ein Pfingstfest stattfand. Jedoch gab es nicht so viele Autos auf den Schnellstrassen, unser Glück.
Den Top-Stellplatz fanden wir, jedoch Top 🤔, ist fraglich. Die Rezeption war nicht besetzt, wobei auch nicht stand, dass man einfach einen Platz nehmen kann.
Wir stellten uns mal auf einen Platz und überlegten, «wie wo was? Da kam eine Frau nebenan zum Rauchen raus und sprach mit uns. Die Rezeption sei erst morgen um 9 Uhr wieder belegt, man könne anrufen auf die Nummer beim Eingang und vielleicht hätte jemand einen Schlüssel für den Strom.
Ok, Erwin hat jedoch schon rausgefunden, dass der Stromkasten offen ist. Also nehmen wir einfach den angefahrenen Platz und nehmen Strom, zahlen können wir ja morgen. Die WC / Duschen sind offen, also passt das.
Bei einer trockenen Phase fuhren wir mit dem Velo um den See und in den Ort. Da hat es doch noch verschiedene Restaurant, also wird heute nicht gekocht.
Der Platz ist schön im grünen, jedoch etwas vom Ort weg. Ob es nun ein Top-Platz ist oder nicht, wir würden sagen nein.

09.06.2025 bis 11.06.2025
38 – Lütt und Mooi Wohnmobilstellplatz, Am Stadtpark 16, 26871 Papenburg (D)

Montag, 09.06.2025 (Feiertag Pfingstmontag)
Heute fuhren wir weiter nach Papenburg. Unterwegs regnete es oft, doch beim Ankommen, war es trocken. Wir wollten ja nochmals in die Meyer Werft die unter anderem grosse Kreuzfahrtschiffe baut.
Wir waren im 2018 schon dort und möchten schauen, wie es heute aussieht.
Wir fanden einen etwas speziellen Stellplatz mitten im Zentrum. Hier hat es 5 Plätze, Strom und sonst nichts. Ok, wir waren ja vorbereitet sogar frei zu stehen und so passte das uns.
Wir buchten gleich 2 Tickets für den nächsten Tag und machten uns mal auf ins Zentrum. Dieses ist aber gut überschaubar und schnell gesehen. So setzten wir uns draussen für einen Apero in ein Restaurant, da es gerade nicht regnete.
Die Temperatur war nämlich noch angenehm. So genossen wir den Nachmittag endlich mal wieder draussen. Abends gabs noch Nudeln und Reis beim Asia Take away.

Dienstag, 10.06.2025
Natürlich regnete es mal wieder beim Aufstehen und auch durch den Tag. Der Weg bis zur Bushaltestelle, wo der Bus uns in die Meyer Werft fuhr, war aber gleich um die Ecke bei der Meyers Mühle.
Ja und schon begann die Führung. Zuerst fuhren wir im Gelände rum und man zeigte uns die verschiedenen Gebäude von aussen. Anschliessend gabs verschiedene Filme über den Beginn, wobei ich sagen musste, die waren neu. Den Show Raum wo viele gemachten Schiffe als Modell ausgestellt waren, wurde uns auch mit vielen Erklärungen gezeigt.
Zu guter Letzt besuchten wir noch die Herstellungshallen. Das heisst wir konnten durch Scheiben runter sehen. In der grossen Halle stand das Kreuzfahrtschiff Disney Destiny der Disney Cruise Line, wo die Fertigstellung im November 2025 sein soll. In der kleinen Halle stand, eines der zwei Versorgungsschiffe, die für die Marine erstellt werden, um zwei alte Schiffe zu ersetzen.
Natürlich gab es immer mal wieder sehr informative Erklärungen. Alles in Allem sehr interessant und wir hörten sowie sahen auch viel Neues, gegenüber unserer letzten Führung. Schlussendlich brachte uns der Bus wieder ins Zentrum. Die ganze Besichtigung dauerte vom Einstieg bis Ausstieg 3 Stunden.
Gegen 15 Uhr war es trocken und so fuhren wir mit dem Velo noch ins Industriegebiet zu einem Camping-Fahrzeug-Händler. Vielleicht finden wir dort einen Deckel für unsere Toiletten-Kassette, der ja seit Erwin’s Missgeschick fehlt. Leider nein. Nun gut, dann wars wenigstens etwas Bewegung.

11.06.2025 bis 13.06.2025
39 – Reisemobilhafen An der Lippe, Zur Lippe, 46282 Dorsten (D)

Mittwoch, 11.06.2025
Auch kein Erfolg heute!!!
Unser nächstes Ziel Dorsten. Da auf unserer Reise nur etwa 30 km Weg der grosse Campingshop «Obelink» ist, wollten wir einen «Schlenker» dahin machen. Erwin hat im Internet gesehen, dort sollte es solche Deckel für unsere Toiletten-Kassette haben.
Anita, brachte dann den Vorschlag, «ok, aber vorher rufen wir an und fragen». Gesagt getan, nur bekam man aber jemand vom Onlineshop ans Telefon. Diese meinte, «ja im Geschäft hätte es noch, wieviel wisse sie aber nicht». Ok dann versuchen wir es. Dort angekommen, fragten wir uns gleich durch. Leider war das Gestell auch dort leer. Der Verkäufer meinte, «sorry aber hier werden oft auch welche einfach mitgenommen und dann stimmt das Inventar nicht mehr». Oder es hat gerade heute diesen Deckel auch jemand vor uns gesucht? Nun gut, 60 km für nix.
Also schnell auf nach Dorsten, nicht dass wir dort keinen Platz mehr haben. Dieses mal hatten wir Glück und fanden noch einen schönen Platz, obwohl es auch schon ziemlich voll war.
Da es nebenan eine Therme hat, versuchten wir gleich noch eine Massage zu buchen und auch hier hatten wir Glück. Es hat für beide noch was für den nächsten Tag.
Abends sassen wir noch draussen, seit 15 Uhr schien wieder endlich mal die Sonne so herrlich warm.

Donnerstag, 12.06.2025
Yeeh, endlich schon Sonne beim Aufwachen. Wir mussten echt lange warten, den seit Schweden hatten wir dies nicht mehr.
Wir haben ja heute beide eine Massage in der Therme gebucht und so war dies unser erstes Ziel. Diese Massage war echt gut.
Anschliessend fuhren wir mit den Velos in die Stadt und genehmigten uns ein Eis. Schlussendlich zog es uns wieder zum Camper, den wir wollten uns noch etwas an die Sonne setzen. Natürlich wurde endlich mal wieder draussen Znacht gegessen.
Morgen fahren wir nach Dormagen, wo wir noch Bekannte treffen.

13.06.2025 bis 15.06.2025
40 – Camping Strandterrasse, Grind 1, 41541 Dormagen (D)

Freitag, 13.06.2025
Ja diese Fahrt nach Dormagen war echt nicht einfach, denn überall hatte es Stau. Kaum waren wir beim Stau in Oberhausen durch, kam eine Baustelle. Als wir endlich bei der Baustelle durch waren, begann es erneut. So versuchten wir dann durch «Google» die grossen Städte zu umfahren. Dies klappt recht gut, war aber etwas mühsam, da wir uns fast nur auf diese Angaben verlassen mussten. Anita kam echt in den Stress als Navigator, da sie sich innert 10 Sekunden entschliessen musste, rechts oder links.
Zuletzt kamen wir aber gut auf dem Campingplatz in Dormagen an, wo wir ja schon einen Platz im Internet vor reserviert hatten. Das ist unser erster reservierte Platz auf dieser Reise, da wir hier geplant haben Bekannte zu treffen.
Um 15 Uhr trafen unsere Bekannten hier auch ein und schon gabs Apero sowie gemütliches zusammensitzen. Wir sind auf dem Heimweg und sie fahren erst in die Ferien. Natürlich gab es viel zu erzählen und so wurde es sehr schnell Abend. Zum Nachtessen gab es feines Gemüserisotto, was unser Bekannter gekocht hatte. Das Wetter stimmte und so konnten wir bis 23 Uhr draussen sitzen. Man hätte noch länger sitzen können, aber wir waren dann alle müde.

Samstag, 14.06.2025
Nach dem gemeinsamen Frühstück mit unseren Bekannten, natürlich draussen, was für uns zum 1. Mal war, fuhren sie weiter und wir bleiben noch eine Nacht.
Eigentlich wollten wir dem Rhein entlang etwas mit dem Velo fahren, da aber 34 Grad war, entschlossen wir uns, für Gemütlichkeit vor dem Camper am Schatten.
Leider begann es dann um 15 Uhr zu regnen und so mussten wir uns ab und zu wieder in den Camper verkriechen.
Am Abend konnten wir jedoch wieder Znacht draussen essen und es gab einen schönen Sonnenuntergang.

15.06.2025 bis 17.06.2025
41 – Wellness-Rheinpark-Camping, Allee St.Pierre Les Nemours 1, 53557 Bad Hönningen (D)

Sonntag, 15.06.2025
Heute weckte uns wieder der Regen.😮Was solls, wir wollten eh weiterreisen. Unser nächstes Ziel Wellness Camping Bad Hönningen am Rhein.
Wir hoffen es hat auch einen freien Platz, gleich am Rhein. Um 13 Uhr waren wir dort und wirklich wir bekamen für 2 Nächte einen schönen Platz gleich am Rhein.
Danach ist alles ausgebucht, die Deutschen feiern eben auch Fronleichnam.😯😭Oh je, noch ein Feiertag, wir spontan Reisenden finden diese Feiertage einfach nicht toll.
Zum Mittag gabs Essen im Camping-Restaurant, das auch öffentlich ist. Es war sehr lecker. Eigentlich hätte nun die Sonne scheinen sollen, doch so richtig wollte diese nicht. Die Temperaturen waren jedoch um die 20 Grad und so sassen wir draussen und schauten den Schiffen zu.
Bis spät abends sassen wir draussen und tatsächlich gabs noch einen schönen Sonnenuntergang ohne Wolken.

Montag, 16.06.2025
Heute Morgen weckte uns blauer Himmel, doch die Temperaturen leicht kühl.
Nach dem Frühstück sattelten wir unsere Fahrräder und fuhren bis nach Bad Honnef. Der Fahrradweg führte hier auf der rechten Rheinseite jedoch meistens durch die Orte und nicht am Rhein entlang.
In Bad Honnef nahmen wir die Fähre über den Rhein auf die andere Seite. Dort konnten wir auf der linken Rheinseite, gleich neben dem Rhein fahren und auf die Schiffe schauen, bis nach Remagen. Dort assen wir feines Mittagassen in einer Brauerei, schön draussen gleich am Rhein.
Frisch gestärkt führte uns der Weg weiter, alles wieder schön am Rheinufer entlang, bis nach Bad Breisig, wo wir wieder die Fähre rüber nahmen. Hier dann wieder zum Camping und schon hatten wir 43 km (siehe letztes Foto) auf dem Zähler.
Ufff…. Nun hatten wir uns aber die Beine hochlegen sehr verdient.
Morgen geht’s weiter und dann hoffen wir endlich, das Projekt „Deckel für unsere Toiletten-Kassette“ abschliessen zu können. Erwin hat diesen Artikel am Sonntag bei einem Online-Versand reserviert und man sollte das Bestellte abholen können. Ok, wir werden einen Umweg von etwa 50 km machen, aber was solls. In die Schweiz liefert dies niemand und extra nach Konstanz fahren um es beim Paketlager abzuholen, ist auch weit.
Anita ist zwar skeptisch.

17.06.2025 bis 19.06.2025
42 – Wohnmobilpark Bruchsal, Sportzentrum 7, 76646 Bruchsal (D)

Dienstag, 17.06.2025
Wieder herrlicher Sonnenschein, doch nun müssen wir leider weiter.
Die Zu- und Wegfahrt von diesem Camping ist sehr eng und die meisten Autofahrer schauen nie voraus und halten schon gar nicht an. Dies mussten wir leider auch bei der Abreise merken. In einer Strasse stand ein LKW, aber statt ein paar Sekunden warten, mussten mehrere Autos einfach weiter reinfahren. Anita ist dann ausgestiegen, den Erwin konnte weder vor noch rückwärtsfahren. Durch genaue Zeichen fuhr er dann etwas zurück und so konnte wenigstens der Gegenverkehr durchfahren. Die ältere Frau hinter uns wollte sich keinen Millimeter bewegen. Zu guter Letzt konnte Erwin dann vorfahren und Anita schaute, ob es reicht, beim LKW. Mensch warum können die Leute einfach nicht mal ein paar Sekunden warten, vor allem Ältere, die ja eigentlich Zeit hätten?
Wir kamen, ausser kleinen Baustellen-Staus gut durch bis nach Nidda zur Firma Camping Wagner. Hier fuhren wir gleich zur Abholung und wirklich der Deckel war verfügbar und er passte auch. Juhuiii, unser Projekt «Deckel» ist zu Ende.
Nun fuhren wir weiter, den wir wollten auf den Stellplatz nach Bruchsal. Dieser hat meistens Platz, da er sehr oft nur von Übernachtungsgästen besucht wird, wobei er eigentlich alles hat.
Durch Darmstadt gabs nochmals eine Verzögerung, da überall gebaut wird. Doch wir fanden mal wieder durch «Google Maps» den richtigen Weg.
Super, der Platz ist nur halb gefüllt. Anita schaute gleich, ob sie eine Maschine Wäsche machen kann. Ja, sie hatte Glück und anschliessend konnte man alles draussen trocknen.
Morgen geht’s wahrscheinlich auf die Fahrräder.

Mittwoch, 18.06.2025
Wunderschönes Wetter beim Erwachen, So soll es doch sein.
Nach dem Frühstück, das wir natürlich draussen genossen, fuhren wir mit den Velos einkaufen. Schnell zurück mit den Sachen, denn es war 30 Grad draussen.
Als alles schön im Kühlschrank versorgt war, fuhren wir noch etwas in die Stadt Bruchsal. Lange hielten wir es nicht aus, denn es war uns einfach zu warm, deshalb fuhren wir zurück auf den Stellplatz.
Der Stellplatz war fast leer und so entschloss sich Anita noch die Bettwäsche zu waschen. Nach 3 Stunden war alles erledigt und wir konnten wieder faulenzen. Hier gefällt es uns und gleich nebenan ist das Freibad.
Hier bleiben wir noch eine Nacht. Einfach noch etwas geniessen, bevor der grosse Stress kommt mit der Renovation der unserer Wohnung.

Donnerstag, 19.06.2025 (Feiertag Fronleichnam)
Heute wird auch hier Fronleichnam gefeiert und an einem Feiertag soll man doch ruhen.
Deshalb haben wir heute auch nicht viel gemacht. Am Schatten gelesen, dazu an der Webseite gearbeitet und die besuchten Stellplätze auf Google Maps notiert.
Abends wollten wir eigentlich essen gehen, doch es war viel zu warm und wir hatten keinen grossen Hunger. So gabs einfach einen Salat, gemütlich vor dem WoMo.

20.06.2025 bis 22.06.2025
43 – Reisemobilhafen Bad Dürrheim, Huberstraße 34/2, 78073 Bad Dürrheim (D)

Freitag, 20.06.2025
Heute fuhren wir weiter bis nach Bad Dürrheim. Wir hatten noch Verschiedenes, dass wir hier in Deutschland kaufen mussten für uns oder Daheim gebliebene. Hier haben wir alle Geschäfte gleich um die Ecke und so können wir noch in die Therme, da diese hier in der Stellplatzgebühr dabei ist ab 2 Nächte.
Die Fahrt von Bruchsal bis nach Bad Dürrheim, war mit verschiedenen kleinen Staus versehen, die durch Baustellen und zwei Unfälle verursacht wurden. Aber alles in allem war die Fahrt gut, obwohl es viel Verkehr hatte.
Am Ziel angekommen, fanden wir gleich einen schönen Platz. Danach fuhren wir in das Industriegebiet zum Einkaufen, was die Daheimgebliebenen bestellt hatten.
Abends war natürlich klar, Nachtessen im Löwen. Es war wie immer sehr lecker.

Samstag, 21.06.2025
Die Nacht war gut und gar nicht so heiss, wie die Nächte davor. So konnte man doch gut schlafen.
Heute war baden in der Solemar Therme gleich neben dem Reisemobilhafen, Bad Dürrheim angesagt, für drei Stunden.
Ausser kleinen Velo-Runden haben wir einfach nur die Wärme genossen.
Am letzten Abend haben wir uns dann noch einen Apero sowie ein Nachtessen in der Gaststätte Muselstüble gegönnt. Auch das war sehr fein.

22.06.2025 bis 23.06.2025
44 – Rückfahrt nach 8645 Jona (CH)

Sonntag, 22.06.2025 bis Montag, 23.06.2025
Um die Mittagszeit fuhren wir zurück in die Schweiz, da wir am Abend mitdurften zur Abholung unseres Grosskindes.
Wir hatten ihm doch schon vor unserer Reise versprochen, dass er auch mal im Camper übernachten darf. So parkierten wir einfach bei Pascal im Innenhof und F. konnte dann bei uns im Camper übernachten.
Leider war es sehr heiss in der Nacht, wobei es nur uns Grosseltern störte. F. schlief ruhig und ohne Probleme die ganze Nacht. Frühstück gabs dann auf der Wiese vor dem Haus, wie auf dem Camping. Unserem Gast F. gefiel es sehr.
Nach dem Mittag fuhren wir dann nach Jona zurück, wo unsere Reise endete.

Fazit unserer Reise:

  • Total 7’500 Wohnmobil Kilometer.
  • Nur 520 Velo Kilometer, da es meistens zu kühl war.
  • Schweden gefällt uns immer noch super.
  • 7 Tage Norwegen, obwohl Norwegen nicht geplant war.
  • Auf Norwegens Strassen wird nicht so ruhig gefahren, wie in Schweden.
  • Autobahngebühren Norwegen „Norway road tolls“ 667.00 NOK (56.02 CHF).
  • Hafenstellplätze sind einfach unsere Favoriten.
  • Wir haben viel erlebt, gesehen und sind gesund wieder heimgekommen.
  • Staufahrten:
    1 x in Schweden auf der Rückreise nach Trelleborg (S) infolge Unfall.
    3 x in Deutschland auf der Reise südlich Richtung Schweiz infolge Baustellen.
  • Morgenessen vor dem Wohnmobil war leider nur ein Mal in Bruchsal (D) bei der Rückreise möglich.

Achtung!
Alle Fotos der Stellplätze / Campingplätze wurden bei unserem Eintreffen aufgenommen. Es hatte dann am Abend nicht mehr so viele Plätze frei, wie es auf den Fotos zeigt.